Tanzen macht fit und glücklich
Tanzen hält geistig und körperlich fit – möglicherweise sogar mehr als andere Sportarten. Das haben zahlreiche Untersuchungen von Neurowissenschaftlern bewiesen.
Tanzen gehört zu den ältesten kulturellen Ausdrucksformen der Menschen. Jeder Mensch kann tanzen, unabhängig vom Alter, Beruf oder Sozialstatus. Fast alle Muskelgruppen im Körper werden beim Tanzen beansprucht. Tanzen verbessert die Körperhaltung – im Zeitalter der vorwiegend sitzenden Tätigkeiten ist das sehr wichtig. Es sorgt für Entspannung, fördert die Ausdauer, die Beweglichkeit, die Koordination und sogar auch das Hörvermögen – kurz gesagt, alle Eigenschaften, die das Gehirn braucht, um im Alter fit zu bleiben. Das Herz-Keislaufsystem wird dabei intensiv trainiert und man kann zugleich viele unerwünschte Kalorien verbrennen. Laut einer italienischen Studie ist bei Herzerkrankungen regelmässig einen Walzer zu tanzen genauso effektiv wie Aufbautraining mit dem Fahrrad oder auf dem Laufband.
Tanzen sorgt für soziale Kontakte und macht allgemein glücklicher – das Glückshormon Endorphin, das seelische und körperliche Spannungen löst, wird ausgeschüttet. Depressionen, Müdigkeit, Verspannungen, Angstzustände können durch eine “Tanztherapie” behoben werden. Das Tanzen bringt vor allem Senioren viele Vorteile: sie entwickeln Freude am Leben und werden körperlich mobiler.
Neue Studien belegen: Tanzen macht nicht nur fit und glücklich, sondern auch sexy, denn es beeinflusst die Ausschüttung von Sexual- und Stresshormonen. Viele Paartherapeuten setzen mittlerweile Tango- oder Salsa-Tanzen ein, um Beziehungsprobleme zu lösen.